Orgelbauverein
![]() Was verbindet 60 Mitglieder und mehrere hundert Besucherinnen und Besucher, die Jahr für Jahr zu Konzerten und anderen Veranstaltungen in die Hennstedter Secunduskirche kommen? Ganz einfach: Sie helfen - manchmal bewußt, manchmal unbewußt - mit, daß die "Königin der Instrumente", die Kirchenorgel der Geestgemeinde, bei Laune und Stimme bleibt. Als vor einigen Jahren der beträchtliche Erhaltungsaufwand bekannt wurde, gründete sich der Orgelbauverein Hennstedt e.V. - knapp 60 Männer und Frauen aus der Kirchengemeinde, die "nicht nur die Kirche mitten im Dorf lassen wollen", sondern auch dafür eintreten, daß die alte, voller Vielfalt klingende Orgel möglichst lange erhalten bleibt. Für den Weg der kleinen (B au-) Schritte sind Spenden und Mitgliedsbeiträge zusammengetragen worden. Bislang mehr als 40.000 Mark, eine Summe, die ohne eine einzige Mark Verwaltungs- und Vereinsaufwand vollständig in die Restaurierung und Verbesserung des Instrumentes gesteckt werden konnte.
Filigranarbeit war dann bei der Restaurierung der Prospektfront - der Teil, den die Kirchenbesucher beim Blick nach oben auf die Empore sehen - vonnöten. Der Zahn der Zeit hatte an dem kunstvollen Holzschnitzereien kräftig genagt. Das Holz war teils gerissen, teils herausgefallen. Kirchenmusikerin Kristina Gröning, die das alte Instrument seit mehr als einem Vierteljahrhundert spielt, hatte die Holzfragmente sorgfältig verwahrt. Was nicht mehr vorhanden war, wurde kunstvoll nachgeschnitzt, eingefügt und im alten Farbton gemalt. Kai H. Tange PS. Wenn Sie mehr über den Orgelbauverein Hennstedt e.V. wissen oder zu den Konzerten eingeladen werden möchten - ein Anruf unter Tel. 04836/ 8585 oder eine eMail an tange@schulte-tange.de genügen.
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